Regen. Sturm. Sturmböen.

Das war der Inhalt unserer heutigen Tour von Ramberg nach Laukvik. Wir starteten bei leichtem Nieselregen und beständigem Wind und kamen dann auf der Südseite der Lofoten heftig ins Schwanken. 10-30 km/h, ständiger Wechsel zwischen Gang 2 und 3. Und Schräglage invers.

Schräglage invers How To:

Man nehme eine 300 kg schwere Maschine samt Fahrer (zwischen 80 und 110 kg), rein windtechnisch sollte das Motorrad einen CW-Wert wie Omas Schrankwand haben. Dazu Wind mit 84 km/h und als Bonbon noch Böen von bis zu 113 km/h. Füße runter, Warnblinker an – alles supi!

Ergebnis: Kurven werden mit negativer Schräglage gefahren. Rechts = Links und Links = Rechts. Ganz einfach.

Glücklicherweise regnete es durchgehend, so erkannte der erfahrene Motorradfahrer schon vor der Kurve ob er sich hinein- oder hinauslehnen musste. Hat schon alles seine Berechtigung ;-).

Zwischendurch gab es für uns noch eine kleine Erholungspause am Buffet eines Campingplatzes.


Dann ging weiter. Kays Tankanzeige wollte ihn mitteilen, dass so langsam mal tanken gehen angesagt ist. Die nächste Tankstelle war gesperrt – nachdem wir weitere 30km ohne jegliche Sicht auf eine Möglichkeit hatten nahmen wir das erste mal den Reservekanister. Bei den oben beschriebenen Bedingungen möchte keiner auf einer 840m langen 60m hohen Brücke stehen bleiben…

Inzwischen ist der Campingplatz erreicht, es gibt nachdem gestrigen Abenteur wieder eine Hütte. So eine Dusche ist was tolles. Und jetzt geht’s angeln!

Und wir haben heute dicken Besuch 🙂

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