Unser Ziel war Skibotn, 388km sollten es sein. Von den Lofoten aus, wo es nach wie vor regnete, ging es die E6 in Richtung Narvik weiter. Am Abend zuvor haben wir bis in die Nacht Karten geschrieben, hoffentlich haben wir an alle gedacht…

Der Start verlief einigermaßen gut, stärker werdender Regen macht einem irgendwann nichts mehr aus. Zwischendurch windete es ein wenig, als Entschädigung wurde es dafür kälter :-P. Zwischenzeitlich standen dann auch mal 4,5 Grad C auf dem Tacho und Toms KTM mahnte mit einer Schneeflocke zur Vorsicht.

Robins Honda ist immer 2 Grad C wärmer, zumindest laut der Tachoanzeige. Deswegen braucht er auch keine Griffheizung…

Der Regen ließ nach und die Handschuhe konnten während der Fahrt trocknen. Auf dem Weg zum Spar-Markt, der direkt an einer Kaserne lag, sahen wir die ersten ungewohnten Vehikel – hier wird es im Winter wohl ungemütlich.

Mit entsprechend Proviant ging es weiter. Keiner macht sich mehr Gedanken um die genaue Beladung – Koffer auf, Stiege Bier rein, Koffer zu – hält. Nach 350km auf dem Bock wird man irgendwann Banane im Kopf, muss auch mal sein.

Die Tour macht Spaß – aber so richtig. Einfach ist es aber auch nicht gerade. Langsam verstehen wir diejenigen die nach 5 Tagen Dauerregen an den Abbruch denken. Wir halten durch. 500km sind es noch. Und man wird immer wieder von der Natur überrascht. Ist das schön hier!

Nach 9 Stunden fahrt haben wir unseren Campingplatz erreicht, wieder eine Hütte, diesmal mit Bad integriert. Dann lernten wir Janni kennen…

Janni ist Finne und sein Kofferraum gut gefüllt. Mit Jacky, Vodka, Bier… das war der Grund des verspäteten Blogbeitrags. Wir waren aus irgendeinem Grunde abgelenkt.

Heute morgen gab es Brötchen. Irgendwie schmecken die nach allem – nur nicht gut. Was soll’s, rein damit, Sachen wieder auf die Böcke und ab auf die Straße – Ziel Nordkapp – 500km.

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